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Bankenvergleich
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An der Börse gibt es eine unumstößliche Gesetzmäßigkeit und die lautet: "Je höher das Risiko, um so höher die Rendite"
Diese Gesetzmäßigkeit sollten auch Privatanleger beim Kauf von Firmenanleihen beachten. Je besser die Bonität des Schuldners, um so weniger Zinsen muss dieser zahlen, da auch das Ausfallrisiko aufgrund der Bonität geringer ist. Wie wichtig die Bonität ist, zeigt eine Studie von Standard & Poor´s. Im Betrachtungszeitraum von 1981 - 2004 hat diese Ratingagentur kumulierte durchschnittliche Ausfallrate bei Firmenanleihen untersucht und kam zu folgenden Ergebnis, welches per Diagramm dargestellt wird. Bei einer
Laufzeit von 15 Jahren haben beispielsweise die Unternehmensanleihen eines
Schuldners mit der Ratingeinstufung "BB" eine durchschnittliche Ausfallrate
von 23%.
Folgende
einfache Vergleichsrechnung soll zeigen, ob es sich heute (März 2005) lohnt,
Firmenanleihen von Emittenten zu kaufen mit einem schlechten Rating. Die
Ratingreihenfolge plus einigen Kommentaren zu den einzelnen Ratingstufen
finden Sie auf der Internetseite
Geldanlage Festzins.
1) Die geschätze Rendite ermittelt sich durch Berechnung des Zinseszins für 7 Jahre, abzüglich des Ausfallrisikos
Wie Sie sehen können bringen Firmenanleihen von Emittenten mit schlechterem Rating auf dem Papier höhere Renditen. Beachtet man aber das Ausfallrisiko, so erzielen alle Firmenanleihen in der Vergleichsrechnung etwa die gleiche Rendite. Ich kann deshalb nur empfehlen, Firmenanleihen von Emittenten mit einem Rating "A" oder besser zu kaufen, denn ein geschätztes Ausfallrisiko von beispielsweise 5%, wie in der obigen Vergleichsrechnung, kann auch bedeuten, dass jede zwanzigste Anleihe eines Emittenten mit Rating "BBB" zu 100% ausfällt. Sollten Sie gerade diese zwanzigste Firmenanleihe gekauft haben, so erleiden Sie dann einen Totalverlust auf das eingesetzte Kapital.
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