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deutsche Anleger stehen auf
Rentenfonds
Im Jahr 2004 waren Rentenfonds wieder einmal die beliebteste Anlageform der Fondanleger. Insgesamt erhöhte sich das Volumen der eingelegten Gelder in 2004 um 12,8 Milliarden Euro. Aktienfonds und Geldmarktfonds hingegen mussten massive Geldmittelabflüsse in 2004 verkraften.
Dieses
Sparverhalten deutscher Anleger ist sehr kurzfristig gedacht. Zum einen ist
die Ausrichtung der Anlageformen zu einseitig. Auf der anderen Seiten haben
Rentenfonds nun den Zenit erreicht, da die Kurse von Anleihen auf einem
Höchststand sind und die Rendite auf dem historisch niedrigsten Stand seit
dem Bestehen der Bundesrepublik.
Der moderate Anstieg der Rentenfonds in der Vergangenheit lag unter anderem
an den Kursgewinnen der Anleihen. Sollte das allgemeine Marktzinsniveau
wieder steigen, fallen auch die Kurse für Anleihen. Mehr darüber erfahren
Sie im Beitrag
Festverzinsliche Anleihen, heute eine gefaehrliche Geldanlage.
Wer jetzt Rentenfonds oder Anleihen kauft, verschläft auf der einen Seite die gute Performance der weltweiten Aktienindices. Auf der anderen Seite sind die Renditen aus Rentenfonds abzüglich des Aufgabeaufschlages, jährliche Managementgebühren, Depotkosten und Orderkosten so gering, dass ein risikofreies und kostenloses Tagesgeldkonto die gleiche Rendite schafft.