IBAN und SWIFT beim Girokonto
IBAN und SWIFT werden benötigt, wenn Überweisungen ins Ausland vorgenommen werden sollen. Die IBAN und der SWIFT Code werden seit der Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraumes zwischen den Mitgliedsländern der EU, Norwegen, der Schweiz, Island und Liechtenstein zur Standardisierung des internationalen Zahlungsverkehrs eingesetzt. Die IBAN fungiert hierbei als internationale Kontonummer. Der SWIFT Code wird für internationale Überweisungen benötigt, um das jeweilige Kreditinstitut zu identifizieren.
| Bank Produkt |
Leistungen | Automaten | unsere Meinung |
unsere Bewertung |
Antrag |
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Giro Plus |
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Girokonto |
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Eine IBAN ist die weltweit gültige Nummer des Girokontos. Dies stellt eine große Hilfe und Erleichterung bei der Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs dar. Viele Länder besitzen keine Bankleitzahl und die Identifizierung eines bestimmten Zahlungsempfängers gestaltete sich vor Einführung der IBAN äußerst mühsam. So ist zum Beispiel in Finnland die Bankleitzahl in der Kontonummer enthalten, in Großbritannien wird ein sechsstelliger Sort-Code verwendet und in Österreich verfügt die Bankleitzahl lediglich über fünf Stellen. Die IBAN vereinfacht diese Abwicklung und in jedem Land kann das Bankkonto nun problemlos ermittelt werden.
Die IBAN besitzt bereits in mehr als 40 Ländern Gültigkeit. Der Aufbau einer IBAN wird vom European Committee for Banking Standards, dem Europäischen Normierungsgremium für Bankstandards festgelegt. Eine IBAN verfügt maximal über 34 Stellen. In Deutschland umfasst eine IBAN einheitlich 22 Stellen, welche in 4er Blöcken zu trennen und ohne Kleinbuchstaben oder Sonderzeichen darzustellen sind. Am Anfang steht generell ein zweistelliger Ländercode, zum Beispiel DE für Deutschland. Dem folgt eine ebenfalls zweistellige Prüfziffer, welche sich mit einer speziellen Formel berechnen lässt. Daran schließen sich die achtstellige Bankleitzahl und die maximal zehn Stellen umfassende Kontonummer an. Bei kürzeren Kontonummern wird am Anfang mit Nullen aufgefüllt. Somit enthält eine IBAN alle relevanten Daten, welche für eine schnelle und problemlose Identifikation benötigt werden. Wird eine IBAN ohne die Landerkennzeichnung und Prüfziffer geschrieben, bezeichnet man sie als BBAN, als Basic Bank Account Number.
Wer die IBAN nicht selbst erstellen möchte, kann bei seiner Hausbank nachfragen oder den im Internet verfügbaren IBAN-Rechner nutzen, welcher nach erfolgter Eingabe des Landes, der Bankleitzahl und der Kontonummer die entsprechende IBAN berechnet. Eine zusätzliche Möglichkeit der Absicherung bietet das Internet mit der IBAN-Prüfung an. Nach Eingabe der entsprechenden IBAN wird erkannt, ob die Prüfsumme korrekt ist und die IBAN die geltenden Standards erfüllt. Ob die IBAN jedoch reell existiert und das Konto die entsprechende Deckung aufweist, ist durch eine IBAN-Prüfung nicht erkennbar.
Die IBAN bietet Kunden und Banken zahlreiche Vorteile. Auslandszahlungen lassen sich nun problemlos elektronisch tätigen und können ohne großen Aufwand oder Zeitverzögerung abgewickelt werden. Eine rationelle Abwicklung der Bankgeschäfte senkt die Kosten im internationalen Zahlungsverkehr. Die IBAN kann als Basis angesehen werden für die Einführung weiterer auf internationaler Ebene gültiger Standards und Produkte, wie SEPA-Überweisungen oder IPI-Zahlungsbelegen.

