Überweisung ins europäische Euro-Ausland

Für Auslandsüberweisungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes gelten einheitliche Regelungen. Die Grundlage für die Vereinfachung des europäischen Zahlungsverkehrs bildet die EU-Preisverordnung, welche seit dem Jahr 2003 Gültigkeit besitzt. Diese Gesetzgebung schreibt vor, das Überweisungen in das europäische Euro-Ausland sich preislich nicht von den innerhalb Deutschlands getätigten Bankgeschäften unterscheiden sollen. Diese Regelung kommt bis zu Beträgen in Höhe von 50 000 Euro zur Anwendung und verpflichtet die Banken zur Bereitstellung der jeweiligen IBAN und des SWIFT Codes. Bei Überweisungen ins europäische Euro-Ausland greift auch die Gebührenregelung SHARE, wonach die Spesen bei Euro-Überweisungen zwischen Auftraggeber und Empfänger zu halbieren sind.

In der Vergangenheit verursachte eine Überweisung ins europäische Euro-Ausland hohe Kosten und zog eine lange Abwicklungsdauer nach sich. Dem wurde mit der Gründung der SEPA entgegengewirkt. Das Ziel des Projektes “Single Euro Payments Area” besteht darin, die Unterschiede zwischen nationalen Bankgeschäften und den Überweisungen in das europäische Euro-Ausland gänzlich aufzuheben. Diese Umstellung umfasst die Standardisierung von Überweisungsträgern, die Überarbeitung von Rechtsnormen, sowie die Optimierung von Softwarelösungen.

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Bisher nutzen 31 Staaten das SEPA-Verfahren, darunter befinden sich auch Länder, welche den Euro selbst noch nicht als Landeswährung eingeführt haben. Neben allen 27 EU-Mitgliedsstaaten sind auch Island, die Schweiz, Liechtenstein und Monaco am SEPA-Verfahren beteiligt.

Seit dem Jahre 2008 können Bankkunden für eine Überweisung in das europäische Euro-Ausland SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften nutzen. In den einzelnen Staaten erfolgt eine schrittweise Umstellung der einzelnen Systeme. Nach und nach lösen SEPA-Überweisungen die bisherigen EU-Standartüberweisungen flächendeckend ab. SEPA-Überweisungen können sowohl für Bankgeschäfte innerhalb Deutschlands, als auch für Überweisungen in das europäische Ausland genutzt werden. Voraussichtlich im Jahre 2012 soll die Vereinheitlichung der Bankgeschäfte in der EU weitgehend abgeschlossen sein.

Eine Überweisung in das europäische Ausland sollte nach neuen SEPA-Richtlinien bestimmte Kriterien erfüllen. Wie allgemein üblich, müssen der Name des Begünstigten, sowie der jeweilige Verwendungszweck angegeben werden. Die Währung muss immer Euro betragen, auch wenn sie in Länder erfolgt, wo der Euro nicht als Zahlungsmittel gilt. Eine Ausnahme bildet Schweden, hier kann die Summe wahlweise auch in Schwedischen Kronen angegeben werden. Der Betrag einer Überweisung in das europäische Euro-Ausland darf 50 000 Euro nicht übersteigen. Wer von einem deutschen Konto mehr als 12 500 Euro auf ein ausländisches Konto überweisen möchte, muss der Bundesbank für Außenwirtschaftsstatistik Meldung machen. Für Bankgeschäfte mit größeren Beträgen, bietet es sich an, mehrere Einzelüberweisungen zu tätigen. Die Daten des Empfängers müssen durch IBAN und BIC-Code ausgewiesen sein, um die Kontonummer und die Bankleitzahl des Betreffenden ohne Probleme und Zeitverzögerung ermitteln zu können. Ebenfalls muss eine SEPA-Überweisung die IBAN des Kontoinhabers enthalten. IBAN und SWIFT- oder BIC-Code sind auf den Kontoauszügen des Bankkunden zu finden. Wer eine Rechnung stellt, sollte die Angaben auf seinen Geschäftspapieren einfügen. Die IBAN kann im Internet mittels spezieller IBAN-Rechner ermittelt werden. Ebenfalls online kann die BIC-Suche erfolgen, welche das Auffinden der speziellen Verschlüsselung der Bankleitzahl ermöglicht.

Die SEPA-Lastschriften ermöglichen, Gelder innerhalb der EU mittels Lastschrift einzuziehen. Die Grundlage hierfür bilden Lastschriftmandate, in denen der Zahlungsempfänger vom Zahlungspflichtigen die Berechtigung zum Geldeinzug erhält. Die Lastschriften sind zu einem festen Termin fällig. IBAN und BIC sind auch hier für die Identifikation unerlässlich. Jeder Einreicher einer SEPA-Lastschrift muss sich mit einer Gläubiger-Identifikationsnummer ausweisen.

Die Vereinfachung der Überweisungen ins europäische Euro-Ausland bringt Bankkunden viele Vorteile und spart Zeit und Kosten. Besonders Firmenkunden profitieren davon. Sie können nun ihren gesamten EU-Zahlungsverkehr über ihre Hausbank abwickeln und müssen nicht mehr ihre Bankgeschäfte über verschiedene Konten laufen lassen. Eine Überweisung in das europäische Euro-Ausland sollte derzeit nicht mehr als maximal drei Werktage in Anspruch nahmen. Ab dem Jahre 2012 sollen elektronische EU-Überweisungen innerhalb eines Werktages verbucht sein. Belegzahlungen sollten binnen zwei Werktagen auf dem Konto des Empfängers eingegangen sein. Vordrucke für SEPA-Überweisungen sind in allen Banken erhältlich und werden im Internet den Nutzern von Online-Banking in elektronischer Form bereit gestellt.